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Finanzielle Freiheit: das Geld arbeitet

Finanzielle Freiheit heißt, Ausgaben aus dem Vermögen zu bestreiten. Dieselbe Formel wie bei der Sicherheit, plus die Gewohnheiten, die das Ansparen tragen.

Finanzielle Freiheit heißt, dass die Ausgaben aus Ersparnissen und Erträgen kommen und nicht jedes Jahr ein festes Gehalt brauchen.

Zielbetrag

Der Zielbetrag ist die gewünschte Jahresausgabe geteilt durch die Rendite, dieselbe Formel wie bei der finanziellen Sicherheit.

Wer 12.000 Euro im Jahr aus 4 Prozent bestreiten will, braucht 300.000 Euro. Wer mehr ausgeben will, setzt die höhere Jahreszahl ein. Die Rücklage davor rechnet der Notgroschen-Rechner.

Schritte

Der Weg sind Gewohnheiten, kein Produkt.

  • Ziele mit Betrag und Jahr aufschreiben, dann Zwischenmarken rückwärts bis heute legen.
  • Einen Monatsplan führen und Kreditkartenrevolving vermeiden. Dispo- und Kartenzins liegt regelmäßig im zweistelligen Bereich und frisst die Sparrate.
  • Zuerst die betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberzuschuss nutzen, dann einen festen Betrag auf die Rücklage, erst danach ins Depot.
  • Unter den laufenden Ausgaben bleiben. Verhandeln lohnt bei kleinen Anbietern und bei Wiederholungskäufen.
  • Dinge warten statt ersetzten. Krankheitstage und höhere Beiträge kosten Einkommen, das nicht gespart werden kann.
  • Berichte lesen, bevor jemand ein Produkt dazu verkauft. Die Marktdaten sind der werbefreie Einstieg auf dieser Seite.

Ein Berater ersetzt die Rechnung nicht. Wer Zahlen zur Immobilie will, nimmt den Immobilien-Rendite-Rechner.

Abgrenzung

Stufe eins ist die Rücklage in Euro auf dem Konto. Stufe zwei deckt den heutigen Haushalt aus Erträgen. Stufe drei hebt den Zielbetrag auf das Leben, das man führen will, und scheitert an denselben Schulden, wenn die Gewohnheiten fehlen.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich Freiheit von Sicherheit?

Sicherheit deckt die heutigen Ausgaben aus dem Ertrag. Freiheit setzt einen größeren Topf an, wenn das gewünschte Leben teurer ist als der heutige Haushalt, und sie hängt an den Gewohnheiten, die das Ansparen tragen.

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